Unterlegscheiben DIN 125: Maße-Tabelle von M3 bis M20

Die Unterlegscheibe nach DIN 125 ist die Standardscheibe unter Mutter und Schraubenkopf. Sie vergrößert die Auflagefläche, verteilt die Vorspannkraft und schützt die Oberfläche des Bauteils. Form A ohne Fase entspricht maßlich der ISO 7089, Form B mit Fase der ISO 7090.

Maße-Tabelle DIN 125 A

Gewinde Innen-Ø d1 Außen-Ø d2 Dicke s
M3 3,2 mm 7 mm 0,5 mm
M4 4,3 mm 9 mm 0,8 mm
M5 5,3 mm 10 mm 1,0 mm
M6 6,4 mm 12 mm 1,6 mm
M8 8,4 mm 16 mm 1,6 mm
M10 10,5 mm 20 mm 2,0 mm
M12 13,0 mm 24 mm 2,5 mm
M14 15,0 mm 28 mm 2,5 mm
M16 17,0 mm 30 mm 3,0 mm
M18 19,0 mm 34 mm 3,0 mm
M20 21,0 mm 37 mm 3,0 mm

Der Innendurchmesser ist bewusst etwas größer als das Gewinde, damit die Scheibe leicht über die Schraube gleitet. Die passende Schlüsselweite zur Mutter steht in unserer Schlüsselweiten-Tabelle.

Federring, Fächerscheibe oder Sicherungsmutter?

  • Federringe DIN 127 B – gespaltener, gewundener Ring, der sich beim Anziehen flach drückt. Verbreitet bei einfachen Verbindungen im Maschinen- und Metallbau.
  • Fächerscheiben DIN 6798 mit Außenzahn – die Zähne greifen in Mutter und Bauteil. Werden auch eingesetzt, wenn eine leitende Verbindung zur Masse gebraucht wird, etwa an Erdungsanschlüssen.
  • Selbstsichernde Muttern DIN 985 – das Klemmteil aus Polyamid verhindert selbstständiges Losdrehen bei Vibration.

Gut zu wissen: Die Normen DIN 127 und DIN 6798 sind zurückgezogen, die Teile im Handel aber weiterhin üblich. Bei hochfesten Schraubverbindungen ab Festigkeitsklasse 8.8 wirken Federringe und Fächerscheiben kaum als Losdrehsicherung – dort sind selbstsichernde Muttern die bessere Wahl.

Unterlegscheiben, Federringe und Fächerscheiben liefern wir in gestaffelten Gebinden ab Lager Köln, ab 100 € netto innerhalb Deutschlands versandkostenfrei. Zur Kategorie Scheiben und zu den passenden Unterlegscheiben DIN 125 blank, M5 bis M20.